Gesichtsstraffung Facelift Stirnlift



Grundsätzliches zum Facelift / Stirnlift

Die Alterungserscheinungen im Gesicht betreffen nicht nur die Haut, sondern auch das darunter gelegene Fett- und Bindegewebe, ja sogar die Muskulatur und den Knochen.
Das Resultat sind Gesichtsfalten, Halsfalten, Stirnfalten, herabhängende Wangen und Augenbrauen bis hin zum sog. Truthahnhals. Darüber hinaus kann eine Hohlwangigkeit entstehen, herabhängende Mundwinkel u.s.w.

Das gefühlte Alter stimmt nicht mehr mit dem Eindruck, den ein Blick in den Spiegel hinterlässt, überein. Wir fühlen uns trotz der Jahre noch frisch und leistungsfähig, während wir immer müder aussehen.
Die Korrektur soll zu einem natürlichen, nicht mehr vorgealterten Aussehen führen.

Exemplarisch für eine Vielzahl möglicher Korrekturen, soll hier das Facelift (Hals-wangenstraffung) und das Stirnlift ( Stirnstraffung und Brauenanhebung ) beschrieben werden.

Facelift

Der ca. 3-4-stündige Korrektureingriff wird durch die Straffung der Haut und des Bindegewebs- und Muskelapparates gekennzeichnet. Ein Schnitt rund um das Ohr ermöglicht die Trennung der Gewebeschichten von Hals und Wangen. Diese werden dann einzeln oder zusammen nach schräg oben außen gerafft und der Überschuss entfernt.

Die gleichzeitig abgesunkene Muskulatur im Wangen und Kinnbereich wird in der Tiefe gelöst und gestrafft (SMAS –Lift() um so ein natürliches Zusammenspiel zu gewährleisten. Eine Erschlaffung im Halsbereich und von Muskelsträngen (Truthahnhals) wird ggf. durch einen kleinen Zusatzschnitt unterhalb des Kinns korrigiert.

Schnittlänge und Gewebetrennung sind abhängig vom Ausmaß der Alterungs-Prozesse.

Mehrschichtige unsichtbare und zumeist selbstauflösende Fäden nehmen die Spannung von der Haut und führen zu möglichst unauffälliger Narbenbildung.

Eine Rasur der Haare ist nicht nötig. Die Haare können nach zwei bis drei Tagen gewaschen werden. Fäden werden nach zwei bis drei Wochen entfernt.

Der gepolsterte Verband kann nach 1-2 Tagen durch entfernt werden.

Gesellschaftsfähigkeit besteht frühestens nach zwei Wochen.

Stirnlift

Der ca. 2-stündige Eingriff zur Straffung der Stirnfalten und Anhebung der Augenbrauen wird durch einen Schnitt in oder hinter der Haargrenze entlang der Stirn durchgeführt und erfolgt in der Regel endoskopisch (Schlüsselloch-Technik) im behaarten Bereich, so dass Narben kaum auffallen.

Die Gewebemobilisierung erfolgt bis unter die Brauen und die Anhebung ergibt den zu entfernenden Hautüberschuss.

Die Naht ist wiederum mehrschichtig zur Entlastung der entstehenden unauffälligen Narbe.

Eine Rasur ist nicht vorgesehen. Haarwäsche ist nach 2-3 Tagen möglich. Für die ersten Tage wird ein Stirnverband angelegt.

Gesellschaftsfähigkeit besteht nach Entfernung der Fäden nach 2-3 Wochen.

Anästhesie

Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt.

Eine ca. 1-2-tägige stationäre Behandlung ist sinnvoll und erfolgt in der Sophienklinik.

Über die Narkoserisiken klärt sie unser Narkoseteam gern auf.

Was Sie noch wissen müssen

Wie für jede andere kosmetische Operation, so ist auch hier ein guter Gesundheitszustand Voraussetzung für das Gelingen des Eingriffs. Insbesondere eine internistische Untersuchung zum Ausschluss relevanter Organerkrankungen ist oft sinnvoll. Ein hoher Blutdruck, Herzerkrankungen und Blutgerinnungsstörungen sollten u.a. ausgeschlossen sein.

Auf das Rauchen sollte mindestens eine Woche vor der Operation und mindestens drei Wochen danach verzichtet werden.

Einige Tage Ruhe und anfängliche Kühlung zur Minderung der Schwellneigung sind unerlässlich. Nehmen Sie sich also eine Auszeit.

Da die unmittelbaren Operationsfolgen, wie kleine Einblutungen und Schwellungen für einige Tage sichtbar bleiben empfehlen wir ca. 14 Tage Ruhe.

Außer den beschriebenen Operationsfolgen müssen Sie mit einigen Monaten der Narbenreifung rechnen. Während dieser Zeit kann ein Camouflage Makeup die verräterischen Narben verdecken sofern sie nicht ohnehin durch Ihre Haare bedeckt werden.

Sensibilitätsstörungen, Taubheitsgefühle im operierten Gebiet können einige Zeit anhalten, ebenso wie vorübergehende Rötungen und Schwellneigung.

Ernsthaftere Risiken wie Infektionen, Thrombosen und Embolien sind sehr selten, es sollte aber eine medikamentöse Vorbeugung für einige Tage erfolgen.

Selten einmal kann es auch zu überschüssiger Narbenbildung kommen.

Verletzungen von motorischen Gesichtsnerven sind durch die modernen Operationsverfahren sehr selten. Weitere Risiken können im persönlichen Gespräch mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
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